D Diskussions- und Klärungsbedarf auf gesellschaftlicher und sozialpolitischer Ebene

Ethische Beratungssettings in der Altenhilfe werden immer wieder beeinflusst bzw. behindert durch aktuelle bzw. ausstehende gesellschaftliche Diskussionen und/oder gesundheitspolitische Weichenstellung. Als Beispiele dafür möge die lange Diskussion um die Reichweite von Patientenverfügungen oder die aktuelle Fragestellungen zu Sterbehilfe und ärztlich assistierten Suizid gelten.

Ein virulentes Thema, das sich auch in den Versorgungs-und Betreuungsprozessen der Altenhilfe niederschlägt, ist der so genannte Pflegenotstand bzw. die ausreichende Anzahl qualifizierter Mitarbeiterinnen in den Einrichtungen und Diensten. Aus ethischer Perspektive ist dringend einzumahnen, dass nur Mitarbeiter, die sich selbst sicher und respektiert fühlen, auch andere respektvoll und sicher pflegen und betreuen können.



Literaturhinweise

DBfK (2009) Wie sieht es im Pflegealltag wirklich aus? Fakten zum Pflegekollaps. Ausgewählte Ergebnisse der Deutscher Bundesverband für Pflegeberufe (DBfK)-Meinungsumfrage 2008/2009. (www.dbfk.de/download/download/Abschlussbericht-Wie-sieht-es-im-Pflegealltag-wirklich-aus___.pdf)

Schnabl C (2011) Care/Fürsorge: eine ethisch relevante Kategorie für moderne Gesellschaften? In: Krobath T, Heller A (Hrsg.) Ethik organisieren. Handbuch der Organisationsethik. Freiburg i. Br.: Lambertus. S. 107–128.

Deutsche Gesellschaft für Geriatrie (DGG) www.dggeriatrie.de

Deutsche Gesellschaft für Gerontologie und Geriatrie (DGGG) www.dggg-online.de

European Union Geriatric Medicine Society (EUGMS) www.eugms.org

International Association of Gerontology and Geriatrics (IAGG) www.iagg.info

Schweizerische Fachgesellschaft für Geriatrie (SFGG) www.sfgg.ch

Österreichische Gesellschaft für Geriatrie und Gerontologie (ÖGGG) www.geriatrie-online.at



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